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Beruf, Gesundheit, Umwelt

Aktuelle Berichte und Informationen zu Themen " Gesundheit im Beruf " - " Gesundheitsvorsorge in Betrieben " - " Berufskrankheiten und Tipps zur Prävention und Heilung. "

Kann Alzheimer von Mensch zu Mensch gelangen? Gemäß britischer Forscher könnte bei medizinischen Eingriffen, welche die Übertragung von Hirnmaterial beinhalten, potentiell ein Risiko bestehen. Diese Studie deutet jedoch nicht darauf hin, dass Alzheimer im alltäglichen Kontakt mit erkrankten Personen ansteckend sein könnte. - „Es gibt keinerlei Belege dafür, dass Alzheimer eine Infektionskrankheit also ansteckend sein könnte. Auch die nun veröffentlichten Ergebnisse ändern nichts an dieser Einschätzung. Der Umgang mit Alzheimerpatienten und deren Pflege stellen kein Risiko dar“, betont Prof. Christian Haass, Sprecher des DZNE-Standorts München. „Die aktuelle Studie beruht auf Laborexperimenten an Mäusen. Es ist fraglich, ob diese Situation auf medizinische Eingriffe, so wie sie heute am Menschen geschehen, übertragbar ist. In der aktuellen Studie wurden die Auswirkungen eines Hormonpräparates untersucht, das aus den Gehirnen verstorbener Menschen gewonnen wurde. Solche Präparate zur Behandlung von Wachstumsstörungen sind heutzutage aber nicht mehr im Einsatz. Bereits seit 1985 werden sie biotechnisch hergestellt. Auch bezweifle ich, dass von Hirnoperationen eine wesentliche Gefahr ausgeht.“

IHK Wiesbaden verleiht elf Mal das Zertifikat „Gesundes unternehmen“  - Unternehmen stehen nicht nur vor der Herausforderung steigender Krankheitskosten, sie müssen sich auch im Wettbewerb um die besten Köpfe profilieren. Wie das gelingen kann, zeigen elf Unternehmen aus der Region Wiesbaden, die von IHK-Präsident Dr. Christian Gastl mit dem IHK-Zertifikat „Gesundes unternehmen“ ausgezeichnet worden sind. „Sie haben die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor erkannt“, gratulierte der IHK-Präsident. Betriebe unterschiedlicher Branchen und Größen hatten sich um das Zertifikat beworben, das die IHK Wiesbaden 2011 entwickelt hat, um Unternehmen für die Bedeutung des Themas Gesundheit zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, eine individuelle Richtung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement einzuschlagen.

DGP – Manche Stressfaktoren erhöhten für Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) das Risiko für einen Herz-Kreislauf-bedingten Tod. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass depressive Symptome, finanzielle Belastungen, Interessenverlust und Alleinleben das Risiko, aufgrund einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu versterben, erhöhten. Dass sich Stress negativ auf die Gesundheit auswirken kann, ist allseits bekannt. So erhöhen z. B. manche Stressfaktoren das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken.

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun eine Ursache für die erst seit wenigen Jahren bekannten Chromosomen-Katastrophen, die bei vielen Krebsarten auftreten: Ist ein wichtiges DNA-Reparatursystem der Zellen ausgefallen, so begünstigt dies die Fragmentierung und den fehlerhaften Zusammenbau des Erbguts. Krebszellen mit einem solchen Reparatur-Defekt lassen sich nun möglicherweise durch eine bestimmte Wirkstoffgruppe bekämpfen. Erst vor wenigen Jahren haben Wissenschaftler, unter anderen im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), ein neues Schadensbild im Erbgut von Krebszellen beschrieben: Bei einer besonders aggressiven Art von kindlichen Hirntumoren entdeckten sie ein beispielloses Chaos im Zellkern.

 

Forschende der Universität Tübingen entdecken einen körpereigenen Mechanismus, der gefährliche Blutgerinnsel hemmt. - Tübinger Biochemiker haben einen körpereigenen Mechanismus entdeckt, der die Entstehung gefährlicher Blutgerinnsel im Inneren von Blutgefäßen, sogenannter Thrombosen, verhindern kann. Bislang wurde dieses natürliche Antiblockiersystem für Arterien vor allem an Mäusen untersucht. Erste Untersuchungen mit menschlichen Zellen haben die Ergebnisse bestätigt, so dass sie sehr wahrscheinlich auf Menschen übertragbar sind. Thrombosen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen, weil sie Blutgefäße verstopfen und damit zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.

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