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Beruf, Gesundheit, Umwelt

Aktuelle Berichte und Informationen zu Themen " Gesundheit im Beruf " - " Gesundheitsvorsorge in Betrieben " - " Berufskrankheiten und Tipps zur Prävention und Heilung. "

Brennpunkt Coronavirus - tagesaktuelle Meldungen vom Bundesministerium für Gesundheit und vom  Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

 


Lopinavir ist ein Medikament gegen HIV, Hydroxychloroquin wird bei Malaria und Rheuma eingesetzt. Beide Wirkstoffe galten bis vor Kurzem als potenzielle Hoffnungsträger im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Eine Forschungsgruppe von Universität und Universitätsspital Basel hat nun festgestellt, dass die Konzentration der beiden Medikamente in der Lunge von Covid-19-Patienten nicht ausreicht, um das Virus zu bekämpfen. Seit Februar 2020 laufen Studien an Universität und Universitätsspital Basel mit Patientinnen und Patienten, die schwer an Covid-19 erkrankt sind.


Wissenschaftler analysierten in einer Netzwerk-Meta-Analyse, ob es eine bestimmte Mahlzeitenhäufigkeit gibt, die in Bezug auf das Körpergewicht und die Körperzusammensetzung vorteilhaft ist. Darüber, ob mehr oder weniger Mahlzeiten am Tag das Abnehmen erleichtern, streiten sich die Gemüter. Und auch die wissenschaftliche Datenlage zur Frage nach der optimalen Mahlzeitenhäufigkeit ist uneindeutig. Wissenschaftler aus Deutschland näherten sich einer Antwort auf diese Frage mit einem systematischen Review mit nachfolgender Netzwerk-Meta-Analyse.Die systematische Recherche fand am 11. März 2019 in den drei elektronischen Datenbanken Medline, Cochrane Library und Web of Science statt. Es wurden nur randomisierte, kontrollierte Studien (RCTs) eingeschlossen, die länger als 2 Wochen lang andauerten und zwei bedarfsgerechte Mahlzeitenhäufigkeiten verglichen (z. B. 1 bis ≥ 8 Mahlzeiten/Tag). Die Netzwerk-Meta-Analyse wurde für die 4 Outcomes Körpergewicht, Fettmasse, Taillenumfang und Energiezufuhr durchgeführt. In die Analyse flossen die Ergebnisse von 22 RCTs mit 647 Studienteilnehmern ein.

 


Premiere für „GPA live“ mit der Bayerischen Gesundheitsministerin und dem GPA-Landesvorsitzenden - Der Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis (GPA) der CSU hat seine Mitglieder und Gäste zu „GPA LIVE“ mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bernhard Seidenath eingeladen – einem neuen Format live aus dem Franz Josef Strauß-Haus in München. Jeder konnte vorab und während der Veranstaltung Fragen zur Gesundheitspolitik im Zeichen der Corona-Pandemie stellen. Melanie Huml wies nachdrücklich darauf hin, dass die Infektionen wieder zunehmen und es deshalb umso wichtiger sei, Testungen durchzuführen, um notfalls schnell reagieren zu können. Auch die geltenden Schutzmaßnahmen blieben weiterhin von zentraler Bedeutung. „Es gilt nach wie vor, achtsam zu sein“, so Huml. Für den Herbst befürchtet die Ministerin ferienbedingt einen Anstieg der Fallzahlen. „Wir müssen uns jetzt gut vorbereiten, falls im Herbst eine zweite Welle kommt.“


Herzstiftung rät zu regelmäßiger Untersuchung beim Kardiologen - Rheuma ist ein entzündliches Geschehen, von dem nicht nur der Bewegungsapparat, sondern auch Herz und Gefäße betroffen sein können. Beschwerden wie Schmerzen in Gelenken oder Weichteilen stehen zwar im Vordergrund entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. „Begleitende Erkrankungen von Herz und Gefäßen treten allerdings bei Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen häufiger auf als bei ansonsten Gesunden“, betont Prof. Dr. med. Udo Sechtem vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung (www.herzstiftung.de). Rheuma-Patienten haben ein erhöhtes Risiko für entzündliche Aktivitäten auch in den Wänden der Blutgefäße, es kommt bei ihnen vermehrt zu einer Verkalkung der Gefäßwände (Arteriosklerose). Die Folge können Gefäßkomplikationen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall sein.


Störungen des Riechsinns waren in der Studie frühe Symptome von COVID-19, meist bei Patienten mit einer milderen COVID-19-Erkrankung. Kopfschmerzen zusammen mit Arthralgie und Muskelschmerzen stellen vermutlich eher allgemeine grippeähnliche Symptome dar. Bei einer COVID-19-Erkrankung können auch neurologische Symptome wie Kopfschmerzen auftreten. Eine Studie aus Italien untersuchte jetzt frühe neurologische Symptome bei COVID-19-Patienten im Krankenhaus. Die Wissenschaftler untersuchten Zusammenhänge zwischen entzündlichen Merkmalen und olfaktorischen Störungen sowie zwischen Muskelschmerzen und Kreatinkinase.

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