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Beruf, Gesundheit, Umwelt

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Brennpunkt Coronavirus - tagesaktuelle Meldungen vom Bundesministerium für Gesundheit und vom  Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

 


Rekombinantes Vakzin mit Adenovirus-Typ-5-Vektor verträglich im ersten Monat und stimuliert Immunantwort. - Eines der ersten neuen COVID-19-Vakzine in einer klinischen Studie der Phase 1 wurde nun als sicher und gut verträglich berichtet. Außerdem zeigten die frühen Ergebnisse der offen durchgeführten Studie, dass Teilnehmer mit diesem Vakzin eine Immunantwort gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 entwickelten. Abschließende Ergebnisse werden in einem halben Jahr erwartet. Ein Impfstoff gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2, das die Krankheit COVID-19 auslöst, wird dringend gebraucht. Entsprechend sind inzwischen viele Forschungsgruppen aktiv an der Entwicklung und ersten Tests möglicher Vakzine beteiligt. Chinesische Forscher berichteten nun erste Daten zu einem der Vakzin-Kandidaten. Das rekombinante Vakzin mit einem Adenovirus-Typ-5 als Vektor exprimiert das Spike-Protein, das zum Andocken des neuen Coronavirus an die Wirtszelle dient.


Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat heute den Ernährungsreport 2020 vorgestellt. Er beleuchtet die repräsentative forsa-Umfrage die Ess- und Einkaufsgewohnheiten der Deutschen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Umfrage um eine Zusatzbefragung „Ernährung in der Corona-Krise“ ergänzt: „Corona verändert auch den Ernährungsalltag der Deutschen“, betont Bundesernährungsministern Julia Klöckner. „Lebensmittel aus der Region haben an Bedeutung gewonnen. Es ist ein neues Bewusstsein für Lebensmittel entstanden – und für die Arbeit derjenigen, die sie produzieren. Diese neue Wertschätzung gilt es, aufrecht zu erhalten.“

Die Wissenschaftler gehen erstmal nicht davon aus, dass der Sommer den Verlauf der Pandemie wesentlich beeinflussen wird. Erst in Zukunft wird sich zeigen, welchen Einfluss das Wetter auf saisonale Schwankungen des Infektionsgeschehens hat. Beeinflussen das Klima oder die Jahreszeiten die Infektionen mit SARS-CoV-2 und den Verlauf der Pandemie? Wissenschaftler aus den USA simulierten jetzt den Verlauf der Pandemie unter verschiedenen Bedingungen. Dabei untersuchten sie saisonale und geographische Unterschiede. Luftfeuchtigkeit oder Temperatur können die Ausbreitung mancher Viren beeinflussen. Influenza-Viren beispielsweise werden schneller bei trocknem, winterlichem Wetter verbreitet. Andere Viren sind unabhängiger von den Wetterbedingungen. Da nicht bekannt ist, wie empfindlich SARS-COV-2 auf Wetterbedingungen reagiert, simulierten die Wissenschaftler die Verbreitung anhand von Daten zu zwei anderen, verwandten Coronaviren und der Influenza-Viren. Außerdem betrachteten sie unterschiedliche geographische Gegebenheiten. Die Wissenschaftler konzentrierten sich bei ihren Auswertungen auf ein schon fortgeschrittenes Stadium der Pandemie und nicht auf das Anfangsstadium. Sie simulierten außerdem, welchen Einfluss die Immunität der Bevölkerung hat.

Möglicher Übertragungsweg von SARS-CoV-2? - Erstmals haben Ulmer Virologen das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) in der Muttermilch einer infizierten Frau nachgewiesen. Ihr Säugling erkrankte ebenfalls an COVID-19. Ob sich das Kind tatsächlich über die Muttermilch angesteckt hat, ist allerdings unklar. Dennoch liefert der im renommierten Fachjournal „The Lancet“ erschienene Beitrag Hinweise auf einen möglichen neuen Übertragungsweg des Erregers. Typischerweise wird SARS-CoV-2 über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch weitergegeben. Nun ist Forschenden der Ulmer Universitätsmedizin in Zusammenarbeit mit Karin Steinhart vom Gesundheitsamt Heidenheim zudem der Nachweis von SARS-CoV-2 in Muttermilch gelungen. Dazu haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Professor Jan Münch und Rüdiger Groß die Muttermilch von zwei infizierten Frauen auf virale RNA des neuen Coronavirus untersucht. Der Nachweis einer möglichen Virusinfektion und die Bestimmung der Viruslast erfolgte zu verschiedenen Zeitpunkten nach den positiven Corona-Testergebnissen der Mütter.

Studie: Untersuchung der Hochschule Osnabrück zeigt, wie sich der Umgang mit der Coronakrise auf die Solidarität und Vorurteile auswirkt und was für unsere Zufriedenheit in der Ausnahmesituation der vergangenen Monate wichtig ist. Personen, die in einer festen Partnerschaft leben oder mit Kindern, ging es in den zurückliegenden Wochen der Coronakrise mit den strikten Einschränkungen des öffentlichen Lebens besser. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie an der Hochschule Osnabrück. „Grundsätzlich hat sich die Wohnsituation, ob also eine oder mehrere Personen in einem Haushalt leben – zum Beispiel in einer WG – nicht signifikant auf die Zufriedenheit ausgewirkt“, erläutert Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Petia Genkova. Der Beziehungsstatus und ob die Befragten Kinder hatten, machte hingegen einen nachweisbaren Unterschied. „Personen, die einen festen Partner hatten, zeigten ein höheres ,well-being‘ als diejenigen ohne Partner“, heißt es in der Studie. „Das gilt übrigens auch für Menschen, die in Fernbeziehungen leben“, ergänzt Genkova. Personen mit Kindern gaben zudem eher an, zufrieden zu sein als diejenigen ohne.

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