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Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.

91 % der heimischen Unternehmen glauben den politischen Aussagen nicht, dass die Erträge aus der derzeit in Berlin diskutierten CO2-Bepreisung komplett an Unternehmen und Privathaushalte zurückgeführt werden. 85 % sprechen sich gegen weitere finanzielle Belastungen durch eine CO2-Bepreisung aus. Drei Viertel der befragten Firmen lehnen zudem nationale Alleingänge in der Klimapolitik ab. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer aktuellen Unternehmensumfrage der Industrie- und Handelskammer Siegen, an der sich insgesamt 444 Unternehmen beteiligten. „Wenn 9 von 10 Unternehmen nicht an eine kostenneutrale CO2-Bepreisung glauben, ist das mit Blick auf die Glaubwürdigkeit der deutschen Energie- und Umweltpolitik ein niederschmetterndes Ergebnis. Weite Teile der Wirtschaft können offenbar mit dem in den letzten Jahren praktizierten Wackelkurs der Bundesregierung nichts anfangen. Auch die klare Warnung vor mehr Kosten durch die neue Klimapolitik ist ein deutlicher Fingerzeig“, kommentiert IHK-Präsident Felix G. Hensel die zentralen Ergebnisse der Umfrage.

Privatmolkerei Bauer erhält das Emblem „Inklusion in Bayern – wir arbeiten miteinander!“ für herausragendes Engagement - (von links nach rechts): Alexander Heinrich (Sozialministerium), Florian Bauer (Holdingleitung), Staatsministerin Kerstin Schreyer, Dr. Michael Münch (Geschäftsführer Privatmolkerei Bauer), Sabine Wieland(Stv. Personalleiterin), Michael Müller (Personalleiter). -  Einen Arbeitsplatz zu haben – das bedeutet Teilhabe am Leben und an der Gemeinschaft. Und besonders für Menschen mit Behinderung ist das eine Chance, auf sich stolz zu sein. Für ihren Einsatz für die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben hat Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer heute das Emblem „Inklusion in Bayern – wir arbeiten miteinander!“ an die Privatmolkerei Bauer in Wasserburg am Inn übergeben. „Wir brauchen Arbeitgeber wie die Privatmolkerei Bauer! Sie sind ein Vorreiter für berufliche Inklusion und Vorbild für andere Arbeitgeber. Denn wenn Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammenarbeiten, baut das Vorurteile und Barrieren in den Köpfen ab“, so Schreyer.

Arbeitsministerin Schreyer: „Es gibt noch immer Möglichkeiten heuer in eine Berufsausbildung zu starten“ - Zum Start des neuen Ausbildungsjahres sind noch viele Lehrstellen zu vergeben. „In Bayern waren Ende Juli noch 40.187 Ausbildungsstellen nicht besetzt. Auf der anderen Seite suchten noch 17.603 Jugendliche einen Ausbildungsplatz“, teilte Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer mit und erklärte: „Damit es mit einer Ausbildung klappt, unterstützen wir beide Seiten, Betriebe und Jugendliche. Denn unsere Wirtschaft braucht leistungswillige junge Menschen aller Qualifikationsstufen. Die betriebliche Ausbildung bietet hier Entwicklungsperspektiven für jedes Talent. Mit unserer Internetplattform „BOBY“ liefern wir unter www.boby.bayern.de zahlreiche Informationen rund um die Berufsausbildung. Hier finden alle Jugendlichen, die sich noch nicht entschieden haben, hilfreiche Informationen.“

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juni im Vergleich zum Vormonat um 1,5 % zurückgegangen. [2] Während die Erzeugung in der Industrie um 1,8 % abnahm, stieg die Produktion im Baugewerbe um 0,3 %. Innerhalb der Industrie kam es in allen drei Hauptgruppen, den Vorleistungs-, den Investitions- und den Konsumgütern, zu Rückgängen der Erzeugung.

BDE sieht „Zeit zum Handeln“ - Der Präsident des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V., Peter Kurth, hat den diesjährigen Welterschöpfungstag als ein alarmierendes Rekorddatum bezeichnet. Zugleich forderte Kurth mehr Einsatz für die Kreislaufwirtschaft. Mit dem heutigen 29. Juli sind die natürlichen Ressourcen so früh erschöpft wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr war der Welterschöpfungstag am 1. August. Im Jahr 1990 fiel dieser Tag noch auf den 7. Dezember. Immer mehr Menschen müssen sich bei wachsendem Lebensstandard in den Industrie-, aber auch in den Schwellenländern die weltweit vorhandenen Ressourcen teilen.Nach Ansicht des BDE sollte der heutige Tag ein Weckruf sein, damit künftig anders produziert und auch konsumiert wird.

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