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Handwerk und IHK Gewerbe News. Über 100 Tsd. Betriebe präsentieren sich hier.

 

 
 

Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.

Farm to Fork: Markus Ferber kritisiert "Ideen aus dem Brüssler Labor". - EU-Kommission veröffentlicht Strategie für nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ernährung /Markus Ferber fordert Strategie-Korrektur: „Ziele sind gut, Umsetzung droht ein Desaster für regionale Strukturen zu werden. Es fehlt Verständnis für das regionale Know-how.“ - Die Europäische Kommission stellt heute die Strategie „Vom Hof auf den Teller“ ("farm to fork") für nachhaltigere Landwirtschaft und gesündere Ernährung vor. Der Europaabgeordnete Markus Ferber kommentiert: „Ich stehe hinter den Zielen des nachhaltigen Anbaus, der Versorgungssicherheit in der Krise und der gesünderen Ernährung für alle. Doch die Pläne zur Umsetzung sehe ich sehr kritisch: Ganze 27 Initiativen hat die Kommission nun angekündigt. Ich rechne mit neuen Labels, neuen Vorschriften, neuen Formularen. Ich befürchte, dass die kleinen Betriebe vor Ort da nicht mehr mitkommen. Dabei sind die regionalen Strukturen der Schlüssel zur Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung.“

 

Brossardt: „Keine Rosinenpickerei seitens Großbritanniens zulassen“. - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. bewertet den bisherigen Fortschritt in den Brexit-Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien als vollkommen unzureichend und warnt vor den Folgen eines Scheiterns der Verhandlungen. „Gerade in Zeiten der Corona-Krise und eines massiven Wirtschaftseinbruchs in Europa würde ein Auslaufen der Brexit-Übergangsphase am Ende des Jahres ohne Abkommen für die Unternehmen katastrophale Folgen haben. Bereits jetzt ist die Wirtschaft durch die pandemiebedingten Unterbrechungen der Liefer- und Wertschöpfungsketten massiv belastet, Handel und Warenverkehr würden weiter geschwächt“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

 

Neue Transferstelle IT-Sicherheit bündelt Hilfestellungen bundesweit Die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zu Anfang des Jahres angekündigte Transferstelle für IT-Sicherheit in der Wirtschaft nimmt Gestalt an. Auf einem Kongress am 28. Mai wird das Betreiberkonsortium aus DIHK, Fraunhofer, Hochschule Mannheim und Deutschland sicher im Netz (DsiN) erstmals Einblicke in die künftige Arbeit der Initiative geben. „Gerade mittelständische Unternehmen sind immer häufiger Opfer von Cyberangriffen. Die Transferstelle schafft erstmalig eine Anlaufstelle für IT-Sicherheit speziell für den Mittelstand und das Handwerk“, erklärte Altmaier. Die Transferstelle, eine Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, bündelt bestehende Initiativen und Angebote für IT-Sicherheit und Datenschutz und unterstützt KMU sowie das Handwerk und Selbstständige bei ihrer Umsetzung. „Die Transferstelle gibt Orientierung, um passende Angebote zu finden und im Unternehmen umzusetzen“, erklärte Sandra Balz, Leiterin der neuen Geschäftsstelle in Berlin. Im Vollbetrieb wird die Initiative bundesweit über 80 regionalen Anlaufstellen bei IHKs und dem Handwerk betreiben sowie über mobile Teams auch bundesweit unterwegs sein.

Kommunale Handlungs- und Investitionsfähigkeit sichern – Investitionskraft stärken! - „Die Ergebnisse der Steuerschätzung zeigen, dass wir aufgrund der Corona-Pandemie mit finanziellen Ausfällen in nie dagewesenem Ausmaß rechnen müssen. Nun muss es darum gehen, die kommunale Handlungs- und Investitionsfähigkeit zu sichern. Bund und Länder müssen rasch einen Schirm für die Kommunen in der Corona-Krise aufspannen“, kommentiert Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, die Zahlen der Steuerschätzung im Mai 2020. „Bei der Bekämpfung der Pandemie stehen die Kommunen an vorderster Front. Die Kosten steigen immer weiter. Es geht um mehr Kontrolle und eine bessere Ausstattung der Gesundheitsämter. Und nicht zuletzt um die Vorbereitung auf etwaige weitere Pandemie-Wellen“, betonte Landsberg.

 

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat heute im Niedersächsischen Landtag einen Förderbescheid an Beatrix Kuhl, Bürgermeisterin der Stadt Leer, in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro für die Stadt zur Modernisierung der Seeschleuse und Grundräumung im Industriehafen Leer überreicht. „Eine modernisierte Seeschleuse ist eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, den Leeraner Hafen wettbewerbsfähiger und attraktiver zu machen. Durch die Förderung von rund 1,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Seeschleuse und das Ausbaggern des Industriehafens Leer wird der Standort leistungsfähiger und seine Verkehrsanbindung besser.

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