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Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.

Kritik an Ländermonitor - „Und jährlich grüßt das Murmeltier“, mit diesen Worten kommentiert Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer den diesjährigen Ländermonitor der Bertelsmann Stiftung. „Seit Jahren versucht die Bertelsmann Stiftung mit willkürlich gesetzten Zielgrößen für einen Personalschlüssel Politik, Eltern, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kindertagesstätten zu verunsichern. Wenngleich auch die Bertelsmann Stiftung die Verbesserungen in Bayern erwähnt, so würde ich mir doch wünschen, dass auch die bereits ergriffenen Maßnahmen Eingang in den Ländermonitor finden würden“, erklärt Schreyer.

Landtagsdebatte zu Grundsteuer  - Reimann: „Hessen sollte einfaches Flächenmodell einführen, sobald die Länder eine eigene Regelungskompetenz nach der Grundsteuerreform haben.“ - Die Grundsteuer sollte in Hessen unbürokratisch als Flächensteuer ohne Mehrbelastung von Bürgern und Betrieben erhoben werden, sobald die Länder eine eigene Regelungskompetenz nach der Grundsteuerreform haben. Das fordert die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) anlässlich der heutigen Landtagsdebatte.

Geldpolitische Mittel heilen keine strukturellen Defizite. Markus Ferber fordert von Negativzinsen auf Privatkundeneinlagen abzusehen. - Am vergangenen Donnerstag hat die Europäische Zentralbank eine weitere Lockerung ihres geldpolitischen Kurses beschlossen, indem sie Strafzinsen weiter verschärft und Anleihenkäufe in Höhe von 20 Milliarden Euro angekündigt hat. Der Sprecher der EVP-Fraktion im Wirtschafts- und Währungsausschuss (ECON) im Europäischen Parlament, Markus Ferber, erklärte dazu: „Mario Draghi ist EZB-Präsident auf Abruf und hätte davon absehen sollen, Entscheidungen zu treffen, die die Geldpolitik in der Eurozone auf lange Sicht festlegen. Bisher hat die ultralockere Geldpolitik wenig gebracht, aber vor allem strukturelle Probleme in Südeuropa verschleiert. Grundlegende wirtschaftspolitische Defizite lassen sich aber mit geldpolitischen Mitteln nicht beheben, sondern nur mit Strukturreformen. Immer mehr derselben unwirksamen Medizin zu verabreichen, hat sich noch nie als wirksame Therapie erwiesen.“

Studie der Universitäten Hohenheim und Potsdam im deutschen Management: Der Digitalisierung von Verhandlungen stehen Manager gespalten gegenüber. Die Manager nutzen zwar vielfältige Medien zur Kommunikation mit dem Verhandlungspartner, bevorzugen jedoch die Unterstützung von erfahrenen Kollegen anstelle von elektronischen Systemen. - Die Wirtschaft setzt neben traditionellen Face-to-Face Verhandlungen immer vielseitigere Medien in Verhandlungen ein – doch elektronischen Unterstützungssystemen steht die Verhandlungspraxis eher skeptisch gegenüber; so lautet das Ergebnis einer Umfrage der Universitäten Hohenheim und Potsdam unter dem Dach der Negotiation Academy Potsdam. Außerdem ist zu beobachten, dass die Bedeutung eines systematischen Verhandlungsmanagements mittlerweile auf der Führungsebene angekommen zu sein scheint. Trotzdem wünschen sich die Verhandlungsführenden einen noch höheren Stellenwert dieses Themas bei ihren Unternehmen, so Prof. Dr. Markus Voeth von der Universität Hohenheim in Stuttgart.

Pakt für berufliche Weiterbildung 4.0 - Arbeitsministerin Schreyer: „Rund 850.000 Euro für sieben zusätzliche Weiterbildungsinitiatoren in Bayern“ - „Wir bauen das Angebot an Weiterbildungsinitiatoren aus und stellen für weitere sieben Stellen insgesamt rund 850.000 Euro zur Verfügung. Mit den bereits seit letztem Jahr eingesetzten Stellen sind künftig insgesamt 22 Weiterbildungsinitiatoren und ein Koordinator bayernweit im Einsatz“, teilte Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer mit und betont: „Unser Ziel ist es, die Weiterbildungsbereitschaft der Beschäftigten und Unternehmen in Bayern zu stärken. Denn Weiterbildung ist in einer digitalen Arbeitswelt der Schlüssel für den Erfolg. Die Weiterbildungsinitiatoren sind hierfür wichtige Ansprechpartner für Betriebe und Beschäftigte. Sie sollen sensibilisieren und zu beruflicher Weiterbildung informieren und beraten. Seit Anfang August 2019 geben die Weiterbildungsinitiatoren zudem den Bayerischen Bildungsscheck aus.“

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