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Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.

Brossardt: „Schwieriges Jahr 2019 zu erwarten“-  Die bayerischen Exporte sind im Juni 2019 mit einem Minus von 11,9 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahresmonat stark rückläufig. Ebenso ist die Einfuhr von Handelswaren um 6,9 Prozent auf 15,3 Milliarden Euro zurückgegangen. „Dieses Ergebnis zeigt, dass die Zeiten des langanhaltenden Wachstums vorbei sind. Vielmehr wirken sich der internationale Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie der ausstehende Brexit negativ auf die Exportkraft der bayerischen Unternehmen aus. Ziel muss deshalb eine rasche Rückkehr zu stabilen und verlässlichen weltweiten Rahmenbedingungen sein, um einen freien Handelsaustausch zu gewährleisten“, kommentiert Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik.

Reimann: „Mehr Regulierung bringt nicht die nötigen Wohnungen“ // Hessische Landesregierung soll Initiativen zu verschärfter Wohnungsmarktregulierung ablehnen. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) lehnt die Forderungen des Bündnisses „#Mietenwahnsinn-Hessen“ zur Einführung eines landesweiten Mietendeckels und zur Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände ab. „Ein Mietendeckel und drohende Enteignungen von Wohnungen bremsen den nötigen Bau neuer Wohnungen aus. Wir brauchen mehr Investitionen in neue Wohnungen und keine neuen Investitionsbremsen. Der Wohnungsmangel muss schnell abgebaut werden“, erklärte Thomas Reimann, Vorsitzender des Bau- und Immobilienausschusses der VhU und Vorstandsvorsitzender der mittelständischen Bauunternehmung ALEA AG in Frankfurt, zur heutigen Pressekonferenz des Bündnisses.

Privatmolkerei Bauer erhält das Emblem „Inklusion in Bayern – wir arbeiten miteinander!“ für herausragendes Engagement - (von links nach rechts): Alexander Heinrich (Sozialministerium), Florian Bauer (Holdingleitung), Staatsministerin Kerstin Schreyer, Dr. Michael Münch (Geschäftsführer Privatmolkerei Bauer), Sabine Wieland(Stv. Personalleiterin), Michael Müller (Personalleiter). -  Einen Arbeitsplatz zu haben – das bedeutet Teilhabe am Leben und an der Gemeinschaft. Und besonders für Menschen mit Behinderung ist das eine Chance, auf sich stolz zu sein. Für ihren Einsatz für die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben hat Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer heute das Emblem „Inklusion in Bayern – wir arbeiten miteinander!“ an die Privatmolkerei Bauer in Wasserburg am Inn übergeben. „Wir brauchen Arbeitgeber wie die Privatmolkerei Bauer! Sie sind ein Vorreiter für berufliche Inklusion und Vorbild für andere Arbeitgeber. Denn wenn Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammenarbeiten, baut das Vorurteile und Barrieren in den Köpfen ab“, so Schreyer.

91 % der heimischen Unternehmen glauben den politischen Aussagen nicht, dass die Erträge aus der derzeit in Berlin diskutierten CO2-Bepreisung komplett an Unternehmen und Privathaushalte zurückgeführt werden. 85 % sprechen sich gegen weitere finanzielle Belastungen durch eine CO2-Bepreisung aus. Drei Viertel der befragten Firmen lehnen zudem nationale Alleingänge in der Klimapolitik ab. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer aktuellen Unternehmensumfrage der Industrie- und Handelskammer Siegen, an der sich insgesamt 444 Unternehmen beteiligten. „Wenn 9 von 10 Unternehmen nicht an eine kostenneutrale CO2-Bepreisung glauben, ist das mit Blick auf die Glaubwürdigkeit der deutschen Energie- und Umweltpolitik ein niederschmetterndes Ergebnis. Weite Teile der Wirtschaft können offenbar mit dem in den letzten Jahren praktizierten Wackelkurs der Bundesregierung nichts anfangen. Auch die klare Warnung vor mehr Kosten durch die neue Klimapolitik ist ein deutlicher Fingerzeig“, kommentiert IHK-Präsident Felix G. Hensel die zentralen Ergebnisse der Umfrage.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juni im Vergleich zum Vormonat um 1,5 % zurückgegangen. [2] Während die Erzeugung in der Industrie um 1,8 % abnahm, stieg die Produktion im Baugewerbe um 0,3 %. Innerhalb der Industrie kam es in allen drei Hauptgruppen, den Vorleistungs-, den Investitions- und den Konsumgütern, zu Rückgängen der Erzeugung.

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