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Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.

Appell der fünf norddeutschen Wirtschaftsminister und Senatorin an die Bundesregierung zum Fortbestand der Deutschen Schiffbauindustrie - Die fünf norddeutschen Wirtschaftsminister wenden sich an die Bundesregierung mit einem Maßnahmenkatalog zum Erhalt der schiffbaulichen Kompetenzen in Deutschland. - Die weltweite Corona-Pandemie hat die Schiffbaubranche und ihre Zulieferer in einer schwierigen Phase getroffen, die v.a. seit 2015 von einer weltweiten schwachen Nachfrage und von eskalierenden Handelskonflikten geprägt ist. Globale Marktverzerrungen und Überkapazitäten sowie der seit 2014 einbrechende Ölpreis verschärfen zusätzlich die Lage der Branche in Deutschland, in der rd. 100.000 Menschen beschäftigt sind. Deutsche Schiffbauwerften haben sich bislang trotz strukturellen Herausforderungen erfolgreich auf Nischenmärkte wie Kreuzfahrtschiffbau, Passagierschiff- und Yachtbau spezialisiert. Durch die COVID-19-Pandemie sind nun diese Nischenmärkte eingebrochen. Analysten rechnen mit einem Ausfall in der globalen Schiffbauproduktion von bis zu 70% in 2021. Von diesen Entwicklungen sind rd. 100.000 Beschäftigte betroffen.

Europäisches Parlament diskutiert Wiederaufbauplan. Markus Ferber fordert klare Priorisierung statt Debatte über Milliardenbeträge - nationalen Maßnahmen klug ergänzen und nicht wiederholen.
„Wir sollten zunächst einmal die grundsätzliche Frage beantworten, was mit dem Stichwort ‚Wiederaufbau‘ überhaupt gemeint ist und was mit dem Wiederaufbau-Plan finanziert werden soll. Wer ein Haus baut und will, dass es stabil ist, fängt nicht mit dem Dach an, sondern mit einem soliden Fundament. Dasselbe gilt auch für einen guten Haushaltsplan. Das Fundament ist eine genaue Analyse des Bedarfs“, fordert der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber anlässlich der heutigen Debatte im Europäischen Parlament über einen Wiederaufbauplan. „Wer anfängt über Zahlen und Finanzierungswege zu reden, bevor die Prioritäten definiert sind, zäumt das Pferd von hinten auf.“

Der "Chilli con Carne-Index" veranschaulicht die These von Jan Swiatkowski und Marius Puke von der Universität Hohenheim, wonach der statistische Warenkorb dem veränderten Konsumverhalten während Corona-Zeiten nicht mehr gerecht wird - weshalb die Gefahr von Fehlentscheidungen bei der EZB derzeit wächst. Wissenschaftler der Uni Hohenheim warnen: Der statistische Warenkorb bildet das aktuelle Konsumverhalten nicht mehr ab. Das könnte zu Fehlentscheidungen in der Geldpolitik führen. - Trotz der aktuell sinkenden Inflationsrate steigen die Lebensmittel-Preise. Wie passt das zusammen?

Der Berliner Senat will in seiner Sitzung am heutigen Dienstag (12. Mai 2020) über die Obergrenze für Covid-19-Infektionen beraten. - Er sieht die von Bund und Ländern beschlossene Höchstzahl von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche kritisch, wie Innensenator Andreas Geisel und Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (beide SPD) bereits öffentlich erklärt haben. Danach ergäbe sich eine Obergrenze für Berlin von 1900 neu infizierten Menschen pro Woche.

 

Familienministerin Carolina Trautner: „Gerade in der Corona-Krise ist der Muttertag ein schöner Anlass, um unseren Müttern von ganzem Herzen „Danke“ zu sagen!“ - Der Muttertag hat in vielen Familien einen festen Platz im Kalender. Gerade jetzt in Zeiten von Corona merkt man deutlich, wie wichtig der Familienzusammenhalt ist und welche zentrale Rolle dabei die Mütter haben. Mütter haben – nicht selten neben einer beruflichen Tätigkeit in Voll- oder Teilzeit – mehrere Hüte auf: Sie kümmern sich noch immer überwiegend um die Kinder, den Haushalt, pflegen ältere Angehörige, übernehmen ein Ehrenamt und vieles mehr. Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Dieser Spagat stellt mehr denn je viele Mütter vor eine große Herausforderung. All das, was diese Frauen tagtäglich leisten, ist keine Selbstverständlichkeit. Deswegen ist gerade in der Corona-Krise der Muttertag ein schöner Anlass, um unseren Müttern von ganzem Herzen „Danke“ zu sagen!“

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