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Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.


Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für die Energiewende. Als sogenannter „grüner Wasserstoff klimaneutral erzeugt, bietet er große Potenziale, um die CO2-Emissionen in Industrie und Verkehr nachhaltig zu senken. Sowohl bei der Speicherung wie auch beim Transport des Stroms aus Wasser-, Windkraft und Solaranlagen kann der vielseitige Energieträger zum Einsatz kommen. Er hat damit für den Ausbau der erneuerbaren Energien und für die Erreichung der Klimaschutzziele, die sich Deutschland und die EU gesetzt haben, eine zentrale Rolle. An der BAM steht die Sicherheit der innovativen Technologie im Fokus. -  Wasserstoff kann in vielen Bereichen der Energiewende zum Einsatz kommen, Quelle: BAM

EZB-Anleihenkäufe: Entscheidung verfrüht und ohne Fingerspitzengefühl. Markus Ferber warnt vor monetärer Staatsfinanzierung. - „Dass die EZB genau das Programm ausweitet, bei es die geringsten Leitplanken gibt, ist mehr als unglücklich. Wenn die EZB langfristig und systematisch vom Kapitalschlüssel der EZB abweicht und keine Obergrenzen setzt, muss sie sich den Vorwurf der monetären Staatsfinanzierung gefallen lassen“, kritisiert der CSU-Europaabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Markus Ferber. „Mit dieser Entscheidung bewegt sich die EZB auch immer weiter von den Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs weg.“

Das falsche Signal - Am 20. Mai 2020 hat das Bundeskabinett die Erhöhung der CO2-Bepreisung für Brennstoffe im nationalen Emissionshandel beschlossen. Statt der ursprünglich vorgesehenen zehn Euro pro Tonne soll der CO2-Preis ab dem kommenden Jahr 25 Euro pro Tonne betragen. „Für die Wirtschaft ist dieser Beschluss in der derzeitigen Situation eine Katastrophe“, sagt Dr. Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen. „Wir appellieren dringend an die Bundesregierung, die geplante CO2-Bepreisung auszusetzen und stattdessen eine spürbare Entlastung bei den Energiekosten vorzusehen“, so Dr. Pieterwas. Wegen der derzeit rückläufigen Auftragslage und den damit verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, kämen in den nächsten Monaten Zusatzbelastungen gleich welcher Art zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt und würden die Konsolidierungs- bzw. Erholungsphase der hiesigen Wirtschaft gefährden.

 

Geplantes Bewertungsschema für nachhaltiges Wirtschaften führt zu massiven Belastungen für die Realwirtschaft - Brossardt: „Nur leistungsfähige Industrie erwirtschaftet Investitionen für Klimaschutz“ - Die Europäische Kommission hat mit dem Green Deal Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. Doch die von der Kommission forcierten und geplanten Maßnahmen im Zuge der Sustainable Finance-Regulierung erzeugen unverhältnismäßig hohe bürokratische und finanzielle Zusatzbelastungen für die Realwirtschaft. Das ist das Ergebnis der Studie „Sustainable Finance – Effekte auf die Realwirtschaft“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die das Centrum für Europäische Politik erstellt hat. „So eine Regulierung ist auch in normalen Zeiten abzulehnen - vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wäre sie aber geradezu absurd“, kommentiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

„Globale Biodiversität in der Krise – Was können Deutschland und die EU dagegen tun?“ Mit dieser Frage befasst sich das heute veröffentlichte Diskussionspapier der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Aus den Erkenntnissen leiten sich Handlungsempfehlungen ab, die beispielsweise in die deutsche nationale Biodiversitätsstrategie oder auch in das noch zu beschließende neue Arbeitsprogramm 2021-2030 zum UN Übereinkommen über die biologische Vielfalt eingehen sollen. Die Ökosystemforscherin Almut Arneth vom KIT gehört zu den zwölf Autoren des Diskussionspapiers. „Der Verlust an Biodiversität gehört wie der Klimawandel zu den größten Herausforderungen, vor denen die Menschheit zurzeit steht“, sagt Almut Arneth, Professorin am Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) am KIT Campus Alpin in Garmisch-Partenkirchen. „Beide Probleme beeinflussen sich wechselseitig und lassen sich nur gemeinsam lösen. Biodiversitätsschutz trägt auch zum Klimaschutz bei – und umgekehrt.“

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